Whenever I find myself growing grim about the mouth; whenever it is a damp, drizzly November in my soul; whenever I find myself involuntarily pausing before coffin warehouses, and bringing up the rear of every funeral I meet; and especially whenever my hypos get such an upper hand of me, that it requires a strong moral principle to prevent me from deliberately stepping into the street, and methodically knocking people’s hats off–then, I account it high time to get to sea as soon as I can.

- Moby Dick-

Englischklausur. Seeeeehr seeeehr seltsame Englischklausur. Die erste halbe Stunde saß ich erstmal nur rum, hab so vor mich hingeträumt und mir 1000 Wege überlegt um aus dem Klassenzimmer zu türmen. Nunja im Endeffekt bin ich geblieben und hab ihr auch irgendwann ihre 200 Wörter lange Definition des Begrifft „soft power“ geliefert. Nunja mal sehen. Am Dienstag gab es schulisch erfreuliche Nachrichten. Beste Physikklausur geschrieben, ich werd hier noch zum Streber. Naja ich lern ja zur Zeit auch genug. Langsam fang ich schon wieder an, Sachen falsch zu lesen. Bestes Beispiel war ein Erdkundetext in dem es um Kohle ging. Irgendwann habe ich gelesen dass Koks für Metallverhütung hergestellt wird und habe mich gefragt was denn jetzt Drogen mit Verhütung am Hut haben. Als ich dann nochmal nachgelesen habe stellte sich heraus dass es um MetallverhüTTung ging. Haha peinlich peinlich.

Bald ist Wochenende….ich freu mich drauf. Und auf die nächste Woche, da dann nur eine Klausur ansteht. Ich muss zwar eine Theaterkritik schreiben und eine Physik GFS machen aber mir wird trotzdem noch genügend Zeit bleiben um ins Kino zu gehen und mit Gotti Plätzchen zu backen. Denn: Weihnachten steht direkt vor der Tür. Deshalb auch das Motto der heutigen Sportstunde: HO HO HO, hoe!

P.s. Wisst ihr was schlimmer ist als jemanden als Freund zu verlieren? – Genau! Das Ganze ohne zu wissen warum.

Well well, ignorance is bliss and crap like that

Eine kleine Hommage

Dezember 1, 2009

Mit diesem Artikel möchte ich mich vor den Werken eines wundervollen Autors verbeugen. Terry Pratchett. Mit seinen Scheibenwelt Romanen versetzt Pratchett jeden Leser in eine bunte Fantasiewelt voll lebendiger und farbenfroher Charaktere, abstruser Geschichten und verwirrender Gedankengänge. In seine Werke kann man eintauchen, man kann sich in ihnen verlieren und mit ihnen ein kleines Stück seiner Sorgen vergessen. Natürlich ist Fanatasy nicht jedermanns Geschmack und das kann ich persönlich auch gut nachvollziehen doch Pratchetts Werke sind so unglaublich sinnbefreit und doch auch wieder so tief aus dem Leben gegriffen, dass man sie einfach mögen muss wenn man selbst ein klein wenig chaotisch veranlagt ist.

Der Meister                                                                                                               Quelle: Google

Wer mich kennt und sich das oben stehende Bild einmal anschaut wird außerdem verstehen, dass ich den Mann schon allein wegen der Ente auf seinem Hut lieben muss. So einen möchte ich auf jeden Fall auch mal haben wenn ich groß bin hihi. Also, ein Aufruf an alle Freunde des Unsinns und des logischen Unverstands: lest seine Bücher! Hier mal noch eine kleine Kostprobe aus einem seiner Bücher mit dem bezeichnenden Titel „Schöne Scheine“

„In praktischer Hinsicht scheint es eine klassische Wundertüte zu sein, aber mit n Öffnungen, wobei n die Anzahl der Gegenstände in einem elfdimensionalen Universum bezeichnet, die gegenwärtig nicht leben, nicht rosa sind und in eine kubische Schublade mit der Seitenlänge 14,4 Zoll geteilt durch P passen.“

Das ist zugegebenermaßen doch eine der absurderen Stellen aber ich finde sie einfach nur herrlich. Das Buch bildet einen guten Kontrast zum grauen Alltag, dem Schulleben und dem grauenvollen Wetter.

Ansonsten gibt es aus meinem kleinen Teil der Welt zur Zeit nichts sonderlich spannendes zu berichten was man hier ausführen könnte hehe. Man lebt als Ente so vor sich hin wie man das eben als Ente tut. Ich vermute jedoch dass mir entweder mein dauermüder Zustand oder meine große Klappe demnächst Schwierigkeiten im schulischen Bereich einbrocken werden. Hehe we’ll see.

Have a nice night

Tomorrow

November 29, 2009

Hallo Welt

Heute habe ich mir den Tag genommen um mir Universitäten, Studiengänge, Bafög und andere Finanzierungsmethoden anzuschauen. Herausgekommen ist dabei eine Sache, die mir eigentlich überhaupt nicht schmeckt. Stuttgart steht im Ranking für Anglistik gar nicht gut. Ich liebe Stuttgart und würde an sich sehr gerne hier bleiben um zu studieren. Doch langsam denke ich dass das wenig Sinn macht. Alternativen wären Freiburg, Mannheim, Heidelberg, München und Berlin. Freiburg hat den besten Ruf was Anglistik angeht doch die Stadt gefällt mir persönlich nicht gut. Viel zu weit ab vom Schuss. Nunja, ich denke mal dass ich mich an all diesen Unis und vielleicht noch ein paar weiteren bewerben werde.

Komischer Tag heute. Morgen schreibe ich eine BK-Klausur über Frank O. Gehry. Seine Architektur ist interessant aber entspricht nicht ganz meinem Geschmack. Nunja mal sehen was dabei herauskommt.

Gestern war die Pulp Fiction Party im Lehmann. An sich sehr empfehlenswert für jeden der Quentin Tarantino mag und darauf steht zu witziger Musik komisch zu tanzen. So Leute wie uns eben. Schade war nur dass recht viele Leute abgesagt haben.

Einen wunderschönen 1. Advent an alle!

BÄM!

November 29, 2009

Das hat gesessen!

Donnerstag war für mich schulfrei. Aber nun leider wirklich nicht im positiven Sinn. Um 7 Uhr hieß es aufstehen, einen Kaffee reinhauen und losfahren. Ziel: Ein verschlafenes kleines Dorf im Odenwald. Grund: Eine Beerdigung. Den Tag damit zugebracht meiner Oma bei den Vorbereitungen zu helfen und dann Kirche, Friedhof und anschließend zum Essen.

„Die Güter der Welt gleiten uns durch die Finger wie der Sand der Dünen“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Der Tag hatte nur einen positiven Aspekt. Ich fand heraus, dass ich einen Verwandten (welchen Verwandheitsgrades auch immer, ich glaube es ist ein entfernter Cousin meiner Mutter?!) in England habe. Er arbeitet dort in einem Botanischen Garten. Mit diesem unterhielt ich mich eine Weile über Auslandsaufenthalte und er  gab mir auch prompt seine Karte mit den Worten: „Ja dann kontaktier mich hier, wenn du dir das noch ein bischen überlegt hast und ich werde mit meinen Kollegen sprechen.“  Was ich mir überlegen soll ist folgendes, da die netten Dozenten der Universität Stuttgart darauf hingewiesen haben, dass man doch wegen des ansteigenden Drangs auf Studienplätze lieber keine Zeit verlieren sollte habe ich beschlossen meinen Auslandsaufenthalt ins Studium zu verlegen. Aber die Zeit zwischen Abi und Studium kann man ja trotzdem irgendwie schön überbrücken. Warum also nicht mit ein wenig Arbeit in der Verwaltung eines botanischen Gartens?  Nunja das wird sich also alles zeigen.

Der Tag heute fing an wie jeder normale Freitag auch. Mit Schule! Erdkunde mit der freitäglichen Abfrage, Deutsch mit den üblichen Schimpfereien über unsere geschriebenen Klausuren und wie schlecht unser Stil doch sei und Literatur & Theater. Dort bekamen wir den Arbeitsauftrag, mit unseren Masken in Vierergruppen verschiedene Standbildposen auszuprobieren und zu bewerten um am Ende ein großes Standbild zu finden und dieses mit Text zu versehen.  Wir saßen also auf dem Gang und probierten herum, als die fünfte Stunde endete und die Kinder aus ihren Klassen stürmten. Dazu muss gesagt werden, dass bei uns der Unterricht Freitags für alle Klassen nur bis zu besagter Stunde geht. Ausnahme? – Unser LuT-Kurs. Nunja wie wir da also gerade mitten im Standbild waren und Kommentare kamen wie „hey, das sieht aus wie bei scream“ kam auch meine Deutschlehrerin mit einem meiner Klassenkameraden vorbei. Wie sie nun ao auf mich zukam konnte ich das Unheil schon fast riechen. Dann kam die Frage. „Theresa, sag doch dem Felix bitte mal was die vier Temperamente sind.“ Meine Antwort darauf fiel leider reichlich kurz aus. „HÄ?“ Nachdem sie uns dann erklärt hatte, dass es da zum Beispiel den Melancholiker gibt und wir noch den Choleriker errieten fragte sie „und der Herr Z. ist doch immer so fröhlich, was könnte der denn sein?“ Woraufhin Sebe den Sprung von Melancholiker und Choleriker über Heiterkeit zum Alkoholiker machte und das dann natürlich sofort freudig herausplärrte. Lange nicht mehr so gelacht…war echt herrlich. Besagter Herr Z. ist natürlich keineswegs dem Alkohol verfallen, sondern hat einfach einen Großteil der Zeit gute Laune und nimmt das Leben recht leicht. Im Übrigen der beste Englischlehrer den ich in meiner Schulzeit erleben durfte. Chapeau!

Und jetzt kommt der ungewöhnliche Teil des Abends. Ich sitze hier gerade in meinem Bett mit meinem Notebook und schreibe diesen Eintrag (haha irgendwie logisch oder?). Es ist 21.30 Uhr und ich habe nicht vor mich heute Abend noch aus dem Haus zu bewegen. Einer dieser seltsamen Freitagabende an denen ich daheim bleiben werde.  Dafür gehts ja morgen zur Pulp Fiction Party ins Lehmann. Hehe da freu ich mich schon drauf.

In diesem Sinne, schönen Abend und ein schönes Wochenende noch.

Théâtre

November 25, 2009

 

 

Es geht, einmal mehr, ins Theater. Shakespeare – MacBeth. Ich freue mich sehr darauf, die Schauspieltruppe an diesem Theater kann einiges, ich denk dass sie dieses Stück wunderbar umsetzen werden. Danach brauche ich dringend mehrSchlaf, stecke noch in dem Loch, dass der Schlafmangel der letzten Nacht gegraben hat. Hehe nunja gelohnt hat es sich ja schon irgendwie.

 

 

Ich mag sie. Ein Geburtstagsgeschenk. Mir fällt gerade auf dass ich heute wirklich nicht in der Lage zu sein scheine ganze Sätze zu formulieren. Nunja meine Energie diesbezüglich ist wohl komplett in meinen 13-Punkte Deutschaufsatz geflossen. Dazu kann ich nur sagen: YAY, endlich hat das schulisch mal wieder so geklappt wie ich das wollte. Nun werde ich mich auf Futtersuche begeben und dann lostiegern Richtung S-Bahn. Einen schönen Abend an den Rest der Welt!

Ente Ente

 

 

 

Nostalgic much? Well maybe.

Winter ist schon eine seltsame Jahreszeit. Es ist komisches Wetter und es kommen seltsame Gefühle auf. Die Frage die sich mir zur Zeit stellt: Was mach ich eigentlich an Silvester? Vorschläge?

-Random!-

Dieses Zitat stammt aus einem herrlich schrägen kleinen independent-Film mit dem Titel „Ananas Express“. Wer diesen Film kennt und mich und Gotti schonmal auf hochtouren erlebt hat kann sich an dieser Stelle gerne eine Kombination aus beidem vorstellen und hat damit einen kleinen Eindruck meines Samstagabends. Dazu gabs dann noch lecker Abendessen von meinem Daddy und wir haben American Style Cookies gebacken. Lecker wars, auch wenn die Konstistenz und Farbe des Cookieteigs schonmal den ersten Lachflash des Abends produziert haben. Außerdem wurde noch der vierte Teil von „The Fast and the Furious“ geschaut. Schon gut aber er erinnerte mich irgendwie zu sehr an die ersten beiden Teile als dass ich ihn als guten eigenständigen Film sehen könnte. Alles in allem mal wieder ein gelungener Abend!

Freitag gab es erst einmal eine kleine Odyssee für mich. Los ging der Spaß mit Schule (wie immer, hehe). Zu meinem Verdruss wurde eines meiner schulischen Wochenhighlights gestrichen. Literatur & Theater entfiel und wir hatten stattdessen eine eingeschobene Doppelstunde Chemie. YAY! Nunja die habe ich auch noch irgendwie hinter mich gebracht und bin dann ab ins Museum um mich dort 3 Stunden lang zu langweilen. Daheim angekommen hüpfte ich kurz unter die Dusche, machte mich fertig und ging auch schon wieder los in Richtung Innenstadt Stuttgart. Meine Mutter besucht, Ausstellung bestaunt, ihr den Autoschlüssel abgenommen und dann wieder Richtung Stadtmitte gewandelt. Dort das altbekannte Traumpaar getroffen und ein grauenvolles Kaffeeexperiment durchgeführt. Nunja Gotti und ich wissen nun dass zu viel Zimt einem Coffee of the week nicht gut tut. Hehe aber lustig wars schon irgendwie. Danach zu Stuttgart’s Hauseigener TO gewandert, auf dem Weg nochmal einen Blick in den Blumenladen geworfen und dann Simon getroffen um mit ihm das Schulfest unsicher zu machen. Dort trafen wir zu meinem Erstaunen auch noch Oli, Fabi und Phil. Sehr nett, da ich Oli schon eine ganze Weile nichtmehr gesehen hatte. Hehe nunja danach gings auch nochmal weiter. In die Rofa um dort noch ein wenig zu feiern. Irgendwann gegangen, Die Leute in Freiberg abgesetzt und so gegen kurz nach 4 wieder daheim eingetroffen.

So, jetzt ist gerade Dienstagabend bzw eigentlich schon Mittwochmorgen und ich komme endlich mal dazu diesen Entwurf zu veröffentlichen der hier schon länger rumgammelt. Hihi ich bin eben doch irgendwie ein vielbeschäftigtes Wesen. Oder vielleicht bin ich auch einfach nur faul. Denkt euch euren Teil!

Der gestrige Abend beinhaltete einen leicht skurrilen Stilmix. Das Buch, dass ich derzeit lese ist von Terry Pratchett und jeder der schon einmal eines seiner Werke in der Hand hatte weiß, dass diese Art von Fantasie und schwarzem Humor doch recht selten anzutreffen ist. Dieses Buch wurde also in der S-Bahn fleißig gelesen als ich auf dem Weg in die wundervolle Innenstadt Stuttgarts machte. Dort dann nach kurzer Wartezeit Alexa getroffen und mit ihr in Richtung Erdgeschoss gewandert. Nette kleine Bar in der an diesem Abend eine doch sehr gelungene Lesung stattfand. „William Wilson“ und „das verräterische Herz“ von E.A. Poe wurden gelesen. Düster, wie der gute Edgar eben nunmal ist, aber wirklich wunderbar dargestellt. Nur die musikalische Untermalung gefiel mir eher weniger, da die sehr stark dissonante Musik, die der nette Mensch im Zylinder produzierte meiner Meinung nach zu viel war. Nungut. Danach noch spontan zu meiner Mutter in den wunderbarsten Blumenladen der Welt gegangen und diese gegen 23.00 Uhr mitsamt dem Auto mit nach Hause genommen.

Heute war der offizielle Unitag. Die Universität Stuttgart Stadtmitte wurde besucht und ich bin mir inzwischen doch recht sicher, dass ich a) studieren möchte und b) etwas mit Anglistik studieren möchte. Wo, wann und was genau muss ich noch klären. Aber ein bischen Zeit habe ich ja auch noch. Danach ging es mit Alexa und ihrer wundervollen Kamera noch einmal in den oben genannten Blumenladen. Morgen und übermorgen wird dort eine Ausstellung stattfinden und der Laden ist jetzt schon vollgestopft mit atemberaubend schönen Kunstwerken. Die Mischung aus einem sehr schlichten Stil und absolutem (jedoch immernoch geschmackvollem) Kitsch gefällt mir sehr sehr gut. Ich weiß schon sehr genau, wer später einmal meine Wohnung mit einrichten wird!

Nun bin ich endlich zuhause angekommen, habe mich noch einmal über Notebooks schlau gemacht, mich nun definitiv und endgültig für eines entschieden und werde mir jetzt noch einen schönen Abend machen.

Ente ente!

Anstrengende Woche, kurzes Wochenende.

Der Start in die letzte Woche war schonmal hochinteressant. Mitten in der Englischklausur weggenickt, was ja schon sehr für die Qualität selbiger spricht. Genau das gleiche Bla Bla wie in den letzten Klausuren auch. Dienstag fiel die Mittagsschule freundlicherweise aus, was mir ein bischen extra Zeit verschafft hat, in der ich Interpretationsansätze zu Kafka’s „Proceß“ lesen konnte. Diese Klausur wurde dann Mittwoch auch noch kurz abgehakt. Der Hammer während Deutsch war ja Folgender: Unsere hochgeschätzte Deutschlehrerin, die in den ersten beiden Stunden die Aufsicht über zwei Kurse hatte kündigt an, dass doch bitte alle die losen Blätter und Spickzettel aus ihren Blöcken entfernen sollen, da sie diese gleich kontrollieren wird. 5 Minuten später machte sie diese Drohung natürlich auch gleich wahr, womit wir fest und der andere Kurs überhaupt nicht gerechnet hatten. Wie kann man nach so einer Ankündigung denn noch Spickzettel im Block haben? Ich dachte wirklich wir wären an einem Gymnasium. Nunja, während der letzten beiden Stunden hatte der Deutschlehrer des anderen Kurses die Aufsicht und spielte fröhlich frisch Solitaire auf seinem Laptop. Sachen gibts…

Oh, an dieser Stelle könnte ich noch erwähnen dass es Montag die Matheklausur zurückgab. Sie fiel erstaunlich gut aus und wenn ich mich anstrenge ist eine 3 im Abizeugnis vielleicht doch noch möglich. Man stelle sich das mal vor. Ich, Mathe und eine 3 im Abizeugnis. Hihi naja irgendwie klingts ja schon leicht utopisch aber wir werden sehen.

Mittwochnachmittag und -abend gabs erstmal Kultur in Form von Liebeslyrik. Zuerst beim Aufbau und Getränkeverkauf geholfen, dann das Stückbegutachtet und zum Schluss nochmal Getränkeverkauf und Abbau. Das Stück setzte sich aus vielen Liebesgedichten zusammen, die in eine große Szene verrührt wurden. Teilweise unterhaltsam, teilweise brechreizauslösend konnte man sich doch im Allgemeinen recht gut darüber lustig machen. Nachdem dann festgelegt wurde, dass Katha nun mein „Wegesrand“ ist und ich ihr „Kürbis“ bin, ist das generelle Fazit des Abends doch, das ich nicht weiß was uns der ganze Spaß jetzt für eine Gedichtinterpretation im Abitur bringen sollte.

Donnerstag entfiel zum zweiten Mal diese Woche die Mittagsschule (absolut unglaublich) und ich machte mich auf die Socken um den Herrn Gottwald im Volcom-Outlet in Vaihingen mit einem neuen Zipper, einem Shirt und zwei Mützen auszustaffieren. Danach gemütlich im Starbucks rumgesessen, Cotw getrunken und den absolut göttlichen warmen Espressobrownie auf der Zunge zergehen lassen. Danach noch ein bischen sinnlos S-Bahn gefahren, im Saturn Notebooks begutachtet und mich dann mit Max getroffen um in den Zirkus zu gehen. Nachdem die anfänglich nichtvorhandene Motivation dann doch irgendwann gefunden war hat die ganze Aktion schon Spaß gemacht. Es gab die übliche Mischung aus Artisten, Clowns, und Viechern. Wobei man ja sagen muss, dass die Miniponies doch sehr sehr süß waren, wie sie da auf ihren viel zu kurzen Beinchen durch die Manege hoppelten. Das größte war jedoch, im wahrsten Sinne des Wortes einer der Elefanten, der in die Manege gestapft kam und sich erstmal um geschätzte 30 kg und 50 Liter erleichterte. Die Wärter standen irgendwann mit der Schubkarre direkt unter dem guten Tier um sich das lästige Aufschippen zu sparen. Skurril skurril. Leider muss man sagen, dass es mir nach der Zirkusaktion garnicht gut ging. Vielleicht etwas falsches gegessen oder sowas in der Art. Unangenehme Nacht!

Freitag RoFa mit Gotti etc war gut aber auch sehr seltsam. Mehr will ich dazu aber auch garnicht ausführen. Samstag früh dann noch Geschichte gelernt, nach Hause gefahren und weitergelernt. Abends kam Max vorbei zum Plaudern und heute ist auch schon wieder Sonntag und das Wochenende bald um.

In diesem Sinne, schönen Abend noch.

 

P.s. Der Titel stammt aus der Feststellung, dass Joseph K.’s Auto in der „Proceß“-verfilmung exakt gleich aussieht wie Cruella de Vil’s in 101 Dalmatiner.