Münster – Stuttgart – Ulm – Münster – Stuttgart – Münster
Klingt gut, nicht wahr? Eigentlich könnte die Überschrift auch noch einen ganzen Tacken länger werden wenn man die Festlichkeiten und deren entsprechende Örtlichkeiten noch mit einbaut. Aber ich dachte bevor ich meine lieben Leser schon mit der Überschrift erschlage lasse ich das doch wohl besser mal sein. Seit dem letzten Post ist wieder einige Zeit vergangen und vieles passiert. Weihnachten mit der Familie auf dem Dorf, ein Besuch des Lieblingshasis in Stuttgart über Neujahr, ein wundervolles 4-Gänge Dinner vom Küken zu Silvester inklusive lustiger Meerrettich-Schaumcreme und ganz vielen Pinienkernen, ein Besuch in Ulm, ein paar weitere Tage in Stuttgart und dann natürlich die obligatorische Rückreise in die Studienstadt.
Die Weihnachtsfeiertage sind in unserer Familie selten wirklich geruhsam. Wenn man mit 17 Mann feiert ist ein wenig Chaos eben immer mit dabei, da kann und will dann auch niemand etwas dran ändern. Da ist es natürlich nur verständlich dass es mich am zweiten Weihnachtsfeiertag schon wieder ins schöne Stuttgart zog um dem ganzen Troubel zu entfliehen. Die Feiertage haben mir trotzdem wieder viel Freude, gutes Essen, lustige Geschichten und ein paar schöne Geschenkchen eingebracht und die kanadische Verwandtschaft zu sehen ist natürlich immer eine Freude.

unser kleines Bäumchen
Über Neujahr war wie schon erwähnt mein Susi-Hasi zu Besuch in Stuttgart. Mal wieder könnte man sagen. Wir machen aus ihr auch noch “en rechte schwoab” oder so ähnlich, hehe. Neujahr wurde in kleinem Kreis gefeiert und man muss schon sagen so eine entspannte Silvesterfeier hat definitiv was für sich. Gegen 3 Trudelte auch der gute Herr G. noch ein und man sah sich gemeinsam das obligatorische “Dinner for one” an. Am nächsten Morgen musste ich meinen Besuch leider zurücklassen, wenn auch nicht ganz ohne Gesellschaft, um zur Feier des 80en Geburtstags meiner Omi wieder ins Hinterland zu tuckern. Davon kam die ganze Familie kugelrund zurück, aber das war ja auch irgendwie vorherzusehen.Vor der Hasiabreise gab es noch eine Stuttgart-Sneak in Anlehnung an gute alte Zeiten. Gezeigt wurde eine Verfilmung von “Headhunters”. Mein Fazit: verstörender nordischer Film. Aber irgendwie lässt er einen nicht los.

Ja, es war so kalt wie es aussieht!
Nun zu Ulm und Münster. Nein liebe Leute, ich bin nicht von Stuttgart über Ulm und Münster zurück nach Stuttgart gefahren. Für diejenigen die ein wenig geographisches Hintergrundwissen im Kopf haben ist wohl klar dass das ein dezenter Umweg wäre. Selbige Menschen sind jedoch sicherlich auch in die Tatsache eingeweiht, dass es das Ulmer Münster gibt. Eine wunderschön gestaltete Kirche mit – und nun passt gut auf liebe Kinder – dem höchsten Kirchturm der Welt. Und genau dorthin zog es mich im frischen neuen Jahr mit dem Liebsten und dessen Eltern. Windig wars. Seeeeeeeeehr windig wars. Aber auch sehr schön. Und wenn man dann erstmal oben ist weiß man auch weshalb man dezent nach Luft schnappt. Denn 768 Stufen und 143 Höhenmeter sind garnichtmal so wenig.

gewagte Pose über Ulm
Nach dem Tagesausflug und diversen Besuchen bei gewissen schwedischen Möbelhäusern war die Zeit im Süden auch schon wieder um und ich setzte mich in einen ICE von Stuttgart nach Münster, um in Mannheim in einen IC von Stuttgart nach Münster umzusteigen. Und ja, das war von der deutschen Bahn so geplant. Die Logik dahinter ist mir noch nicht ganz klar aber hey, wer braucht schon Logik, richtig?